Dieses Mal drehte sich beim Schulzwerge-Treff alles um den goldenen Herbst. Nach einer netten Begrüßung machten es sich die Schulzwerge gemütlich – ausnahmsweise durfte der Kopf auf den Tisch gelegt und die Augen geschlossen werden. Dabei lauschten sie einer herbstlichen Entspannungsgeschichte. In ruhiger Atmosphäre konnten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ganz aufmerksam zuhören, welche Herbstfarben in der Geschichte eine Rolle spielten.
Die Entspannungsgeschichte hatte dabei noch einen weiteren schönen Nebeneffekt. Sie schenkte den Kindern einen Moment der Ruhe und Achtsamkeit und förderte ihre Konzentrationsfähigkeit.
Mit viel Freude suchten die Kinder anschließend genau diese Farben aus ihrer Federtasche heraus. Auf ihrem Arbeitsblatt durften sie dann kreativ werden. Jede Farbe war durch einen Buchstaben gekennzeichnet – ein „R“ stand zum Beispiel für Rot. So lernten die Kinder spielerisch, Buchstaben und Farben miteinander zu verbinden, und stärkten ganz nebenbei ihr Sprach- und Buchstabenverständnis.
Beim Ausmalen achteten die kleinen Künstlerinnen und Künstler sehr konzentriert auf Randtreue, richtige Stifthaltung und eine passende Farbdosierung. Mit stolzer Sorgfalt wurden die fertigen Bilder anschließend ausgeschnitten und auf ein vorbereitetes Blatt aufgeklebt. Dabei achteten die Kinder darauf, dass die Sonne oben und die Wiese unten zu sehen war – also eine klare Bildeinteilung oder, mit dem Fachbegriff gesagt, ein durchdachter Bildaufbau.
Beim Ausschneiden und Aufkleben übten die Kinder wichtige Kulturtechniken, die sie für ihren späteren schulischen Alltag benötigen – genaues Arbeiten, planvolles Handeln und das Verständnis dafür, wie einzelne Teile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt werden.
Zum Schluss hefteten die Kinder ihre farbenfrohen Herbstbilder stolz in ihre Hefter und freuten sich darüber, wie viel sie an diesem gemütlichen Schulzwerge-Tag geschafft hatten.














