Endlich war es wieder soweit im Spatzennest – Pflanzzeit in unserem Hochbeet! Gemeinsam mit zwei jungen Gärtnern der EDEKA Stiftung und unserem Patenbetrieb EDEKA Letschin erlebten die Kinder eine spannende „Anpflanz-Aktion“.
Nach dem Frühstück begann sofort die Aufregung: Schnell wurden die Schürzen angezogen und voller Vorfreude ging es hinaus zum Hochbeet. Mitgebracht hatten Frau Duwe und Frau Raasch vom Edeka Letschin einen Korb voller frischer Gemüsesorten — Radieschen, Kohlrabi, Möhren, Zucchini, Rote Bete und Tomaten. So konnten die Kinder ganz anschaulich entdecken, was schon bald in ihrem eigenen Hochbeet wachsen wird.
Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen erklärten die jungen Gärtnerinnen jeden einzelnen Schritt. Spielerisch lernten die Kinder dabei, wie Gemüse angepflanzt und gesät wird. Besonders spannend war die Idee mit dem „Bagger“ und dem „Kran“: Ein Arm wurde zum Bagger, der kleine Löcher grub, der andere Arm zum Kran, der die Pflanzen vorsichtig hineinsetzte. So wurde das Pflanzen mit Bewegung, Sprache und viel Freude verbunden.
Auch beim Säen waren alle Kinder aufmerksam dabei. Kleine Gräben wurden gezogen, Samen verteilt und anschließend Dünger ausgestreut. Für großes Gelächter sorgte dabei die Bemerkung eines Kindes: „Döner sieht aber ganz anders aus!“ Beim gemeinsamen Riechtest wurde schnell klar: Dünger riecht definitiv nicht wie Döner.
Neben dem Spaß standen auch viele wichtige Lernerfahrungen im Mittelpunkt. Die Kinder können nun erleben, wo Lebensmittel herkommen, Verantwortung für Pflanzen übernehmen und die Natur mit allen Sinnen entdecken. Gleichzeitig wurden Feinmotorik, Sprachentwicklung, Mengenverständnis und gemeinsames Arbeiten in der Gruppe ganz nebenbei gefördert.
Zum Abschluss wurde alles gründlich gegossen und jedes Kind erhielt stolz eine Urkunde. Nun beobachten und pflegen die Kinder ihr Hochbeet täglich mit großer Neugier — und warten gespannt auf die ersten kleinen Pflänzchen.
Das frische Gemüse wurde anschließend direkt von den Kindern zu einem leckeren Salat verarbeitet. Mit großem Eifer wurde gewaschen, geschnitten und gemischt — und schnell waren sich alle einig: Selbst gemacht schmeckt einfach am besten. So gab es zum Vesper für alle einen frischen, selbstgemachten Salat.








































