Verkehrserziehung im Kindergarten hat viele Gesichter
Regeln lernen und Verkehrsschilder ausmalen war gestern. Moderne Verkehrserziehung ist vielfältig in den Alltag integriert:
- beim Fahren mit Rollern, Laufrädern oder anderen Gleit- und Rollgeräten.
- praxisnah und handlungsorientiert auf Exkursionen und Ausflügen
- in Rollenspielen, Theaterstücken oder Liedern
- Kinder schildern ihre Erfahrungen und erzählen von schönen oder ängstigenden Situationen, die sie Tag für Tag erleben
Wenn die Kinder im Straßenverkehr unterwegs sind, haben wir Erwachsenen ein leicht mulmiges Gefühl. Nicht direkt Angst, aber Sorge, dass ihnen etwas passieren könnte. Egal ob zu Fuß, auf dem Laufrad oder im Auto. Doch diese permanente Sorge, sollte uns nicht lähmen. Und schon gar nicht sollte sie uns daran hindern, den Kindern eigene Erfahrungen im Straßenverkehr zu ermöglichen. Noch besser wäre es, den Straßenverkehr hautnah zu erleben, nicht nur hinter dem Autofenster. Verkehrserziehung sollte Teil des Alltags sein. Bei jedem Spaziergang können wir von Anfang an Dinge erklären.
Nach links, rechts und wieder links zu schauen – und dabei den Kopf mitzudrehen. Mit einem Spruch aus der „Verkehrswachtschule“ geht es leichter:
„Links! Rechts! Links! Kommt kein Auto? Dann gelingt´s!“
Mitmachen! Vorbild sein! Natürlich gelingt das nicht immer, doch Kinder schauen sich die meisten Verhaltensweisen direkt bei den Erwachsenen ab. Anschnallen, bei Rot stehen bleiben und sich an die Regeln halten! Das ist der Anfang! Den haben unsere Kinder ab 4 Jahren in der „Verkehrsschule“ lernen und spielerisch erproben dürfen. Doch auch die jüngeren beobachten und nehmen das Verhalten der Älteren wahr. Hier ein paar bildhafte Eindrücke.







