In den letzten Wochen gab es für unsere Kleinsten auf dem Spielplatz viel zu entdecken: Zahlreiche Schnecken wurden auf der Wiese, den Wegen und unter Sträuchern gefunden – und mit großer Begeisterung gesammelt.
Diese kindliche Neugier griffen wir im Kinderkreis auf. Mit Hilfe von Lupendosen konnten die Kinder die Schnecken ganz genau beobachten. Zusätzlich betrachteten wir einlaminierte Fotos, auf denen Schnecken und Schneckenhäuser groß und deutlich zu sehen waren – das weckte Interesse und lud zum Gespräch ein.
Auch unser Spielmaterial passten wir dem Thema an: Eine Steck-Schnecke lud zum Zuordnen und kreativen Gestalten ein. Beim Basteln entstanden eigene kleine Schnecken-Kunstwerke. Besonders spannend war das Gestalten von Schnecken aus zugeschnittenen Papptellern, die die Kinder mit Papierschnipseln in verschiedenen Brauntönen beklebten – gar nicht so einfach mit der klebrigen Sache! Eine weitere kreative Möglichkeit war das Gestalten der Teller mit bunter Tusche – mit Pinseln und sogar mit Fingertupfern. Ein tolles Sinneserlebnis!
Natürlich durfte auch Musik und Bewegung nicht fehlen: Wir sangen fröhliche Lieder, hörten Mitmachgeschichten und spielten Fingerspiele. Besonders beliebt war das Spiel:
„Kleine Schnecke, kleine Schnecke,
kriecht herauf, kriecht herauf,
kriecht wieder herunter,
kriecht wieder herunter,
kitzelt dich am Bauch,
kitzelt dich am Bauch.“
Mit diesem Spiel stärkten wir die Körperwahrnehmung – ganz langsam und achtsam, so wie die Schnecke sich bewegt.
So wurde aus einem kleinen Fund ein spannendes Lernabenteuer für alle Sinne – zum Staunen, Fühlen, Singen und Mitmachen.

















