Schaumbilder – ja, die gibt es!

 

Zunächst mischten die Kinder die Seifenlauge mit Lebensmittelfarbe. Dabei übten sie ihre Feinmotorik, denn Farbe und Lauge zusammen zu bringen ist gar nicht so einfach und dann noch umrühren. So trainierten die Kinder ihre Konzentration, um ihre gewünschten Farbtöne zu erzielen. Anschließend stülpten sie alte Socken über PET-Flaschen, was die Hand-Auge-Koordination und die Fingerkraft enorm herausforderte.

 

Der spannendste Teil war das Pusten durch die Flaschen, bei dem große, bunte Schaumwolken entstanden, die überall herumwirbelten. Dabei trainierten die Kinder ihre Atemmuskulatur sowie ihre Mund- und Lippenmuskulatur. So unterstützt Pusten unbewusst die Sprachentwicklung. Die Kinder wollen unterschiedlich große Schaumwolken erzeugen, daher müssen sie ihre Atemkraft bewusst steuern.

 

Wenn der Schaum auf das Papier fiel, konnten die Kinder beobachten, wie sich die Farben mischten und schöne Muster entstanden. Beim gemeinsamen Betrachten der fertigen Bilder freuten sich die Kinder miteinander, tauschten sich über Farben, Formen und ihre Entdeckungen aus und erzählten, wie ihre Kunstwerke entstanden sind. Dabei stärkten sie ihre Sozial- und Sprachkompetenz, da sie sich begeistert über ihre Ideen und Beobachtungen austauschten.

 

Am Ende entstanden überall im Raum schwebende Schaumwolken. Die farbenfrohen Kunstwerke auf Papier können nun bei uns im Haus bestaunt werden.