Kreide mal selbstgemacht
Gemeinsam stellten die Kinder aus Lebensmittelfarbe, Wasser und Speisestärke eigene flüssige Kreide her. Beim Mischen der Zutaten übten die Kinder ganz nebenbei genaues Abmessen und Beobachten chemischer Prozesse.
Mit den großen Pinseln entstanden bunte Bilder, die beim Malen die Feinmotorik und Kreativität förderten. Besonders spannend war es, dass die Kunstwerke ihre volle Leuchtkraft erst zeigten, nachdem die Sonne sie getrocknet hatte. Staunend betrachteten die Kinder und entwickeln ihr naturwissenschaftliches Verständnis.
Am nächsten Tag hielten die Kinder dann feste Kreide in den Händen – diesmal fertig gekauft, um einen Vergleich zu haben. So konnten sie die Unterschiede zwischen selbst gemachter und gekaufter Kreide erforschen. Beim Vergleichen schärften die Kinder ihren Blick für Details, übten differenziertes Wahrnehmen und erlebten, dass es nicht immer das „echte Original“ sein muss, um kreativ und fantasievoll gestalten zu können.
Besonders schön war zu sehen, wie große und kleine Kinder Hand in Hand arbeiteten, sich gegenseitig unterstützten, gemeinsam entdeckten und die Freude am Tun miteinander teilten.








