Wenn der Winter sich verabschiedet und die ersten warmen Sonnenstrahlen die Natur wecken, beginnt für unsere Kinder eine besonders spannende Zeit: der Frühling wird zum Lern- und Erlebnisraum.
Bei Frühlingsspaziergängen in beiden Häusern entdecken die Kinder erste Knospen, zarte Blüten und viele kleine Veränderungen in der Natur. Dabei entstehen zahlreiche Gesprächsanlässe: Ist die Sonne schon warm? Brauche ich noch eine Jacke oder vielleicht doch Gummistiefel? Die Kinder lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und ihr eigenes Körpergefühl mit den aktuellen Wetterbedingungen zu verbinden.
Im Haus „Spatzennest“ wird dieser Naturbeobachtung ein digitaler Zugang ergänzt. Die Kinder fotografieren ihre Entdeckungen und gehen anschließend gemeinsam auf Spurensuche. Welche Pflanze war das eigentlich? Im Kinderkreis wird mithilfe kindgerechter Bildsuche die Naturfunde bestimmt und besprochen. So entsteht ein spannender Zugang zur Medienbildung, der Neugier, Forscherdrang und Wissen verbindet. Der Frühling gibt neben Frühlingslieder auch unzählige Gesprächsanlässe, wodurch die Kinderkreise zu richtig spannenden Erzählrunden werden.
Im Haus „Kinderland-Sonnenschein“ steht der Frühling besonders im Zeichen von Sprache, Bewegung und Musik. Das Frühlingsgedicht „Das Knöspchen“ begleitet die Kinder durch den Alltag. Mit Tüchern in der Hand erleben sie die Entwicklung einer Knospe körperlich nach – vom kleinen geschützten Anfang bis zur geöffneten Blüte. Ergänzt wird dieses Erleben durch eine Klanggeschichte, in der der Frühling mit Instrumenten wie Trommeln, Triangeln, Klanghölzern und Regenmachern hörbar gemacht wird. Die Kinder tauchen dabei intensiv in Sprache, Rhythmus und Klang ein.
Was beide Häuser verbindet, ist die Freude am gemeinsamen Entdecken draußen. Die Natur wird zum Erfahrungsraum, in dem Kinder beobachten, vergleichen, fühlen und sich austauschen. So wird der Frühling nicht nur gesehen, sondern mit allen Sinnen erlebt – lebendig, vielfältig und voller Lernmomente.



















