Auch in diesem Jahr durften wir wieder die Entenaufzuchtanlage in Sietzing besuchen – darauf freuten wir uns schon lange im Voraus.
Gleich zu Beginn wurden wir in der Kükenhalle empfangen, wo über 12.000 frisch geschlüpfte Entenküken piepsend auf uns warteten. Frau Mewes stellte den Kindern eine Frage: „Wie viele Entenküken sind hier wohl drin?“ Die Schätzungen reichten von „einhundert“ bis „zehntausendmillionen“ – und sorgten für viele staunende Gesichter, als die echte Zahl bekannt wurde. Solche spielerischen Gespräche fördern ganz nebenbei das Zahlenverständnis und regen die Fantasie an.
Drinnen war es leise. Die Kinder gingen achtsam zwischen den Küken, hielten sie auf dem Schoß, streichelten vorsichtig. Manche Küken machten es sich richtig gemütlich. Dieses liebevolle Miteinander ließ die Kinder spüren, was Verantwortung und Rücksichtnahme bedeuten.
Anschließend durften wir durch eine weitere leere Kükenhalle laufen. Der weite, hallende Raum war für viele ein Abenteuer. Mal aufregend, mal fast ein bisschen unheimlich. „Ganz schön groß – und ein bisschen gruselig!“ meinte ein Kind ehrlich. Die Kinder konnten sich darin ausprobieren, spüren, hören, rennen – eine wertvolle Erfahrung für Körper und Wahrnehmung.
Mit viel Geduld und Herzlichkeit führte uns Frau Mewes weiter über den Hof, suchte immer wieder das Gespräch mit den Kindern, erklärte, fragte, hörte zu. Die Schweine, Rinder und Schafe waren zum Greifen nah. Ein Rind brachte mit seiner Zunge sogar alle zum Lachen. „Der hat ja eine lange Zunge!“ rief ein Kind kichernd, als es fast abgeschleckt wurde.
Zum Abschluss durften die Kinder einen riesigen Berg aus Körnern erklimmen, durchwühlen, hinabrutschen. Ein Erlebnis für alle Sinne. Die Körner begleiteten uns noch eine Weile in Schuhen und Taschen bis nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Mewes für diesen besonderen Tag. Wir kommen gerne wieder.






























